Celler Klimaplattform unterstützt Projektwoche der katholischen Grundschule

Banner Celler Klimaplattform mit Trinkflaschen

„Wie können wir die Schöpfung bewahren?“ fragten sich die Schülerinnen und Schüler der katholischen Grundschule Celle in der vergangenen Woche in ihrer Projektwoche.

Die Initiativen „Climate Watch Celle“ und „Refill Celle“ unterstützten sie dabei in insgesamt acht Schulstunden mit praktischen und alltagstauglichen Informationen und Versuchen. Beide Initiativen gehören zur Celler Klimaplattform, bei der die Anfrage nach Unterstützung eingegangen war.

Refill-Aktivist Michael Weinrich freute sich über das schon vorhandene Wissen bei den Kindern. „Alle Kinder hatten eine Trinkflasche dabei. Und nun haben sie auch gelernt, dass die Trinkflaschen deutschlandweit an Wasserbrunnen und Refill Stationen aufgefüllt werden können und dass Plastikverpackungen vermieden werden sollten.“ Die Schülerinnen und Schüler kamen selbst auf die Idee, das gleich im nächsten Urlaub auszuprobieren.

Weitere 4 Schulstunden übernahm Climate Watcher Michael Huber, der als DocHu bereits seit Jahren naturwissenschaftliche Kinderkurse am Bomann Museum duchführt. Er hielt 2 Schulstunden Experimentalunterricht zum Klimawandel, und wie wir ihn durch Nutzung von Solarwärme und Solarstrom bremsen können. Zwei weitere Stunden wurde dann anhand von Dutzenden von praktischen Beispielen gemeinsam überlegt, woher der viele Kunststoffmüll kommt und wie wir ihn vermeiden können.

Die Celler Klimaplattform erklärt sich solidarisch mit der Letzten Generation

Die Celler Klimaplattform kritisiert die Kriminalisierung der Letzten Generation. Auch wenn wir andere Wege im Kampf gegen die Klimakatastrophe und andere Formen des Protestes wählen, stehen wir doch vollkommen hinter den Zielen der Letzten Generation.

Die Dringlichkeit und die tiefgreifenden Veränderungen, die notwendig sind, um die Lebensgrundlagen dieser und der folgenden Generationen zu bewahren, Hunger, massenhafte Flucht, Vertreibung und Katastrophen zu vermeiden und das vielfältige Leben auf unserem einzigen Planeten zu bewahren, muss oberstes Ziel sein. Statt die Letzte Generation zu kriminalisieren und auf eine Stufe mit terroristischen Organisationen und kriminellen Banden zu stellen, erwarten wir von Landes- und Bundesregierungen konsequente Handlungen im Sinne des Klimaschutzes und der Anpassung an Klimawandelfolgen. Statt die berechtigten Anliegen der Letzten Generation durch Bestrafung, Einfrieren von Spendenkonten und Vorverurteilungen zu unterdrücken, muss ein echter Dialog zwischen Politik und Klimaschutzbewegung entstehen.

Auch fragwürdige Aktionen der Letzten Generation wie Attacken auf Kunstwerke können kein Vorwand sein, dem Kampf gegen die Klimakatastrophe nicht höchste Priorität einzuräumen und die Versäumnisse der vergangenen Jahre und Jahrzehnte so weit wie noch möglich unverzüglich anzugehen.