Stellungnahme zu PV-Freiflächenanlagen

Das Thema PV-Freiflächenanlagen wird derzeit in Stadt und Landkreis von allen Beteiligten in Politik und Verwaltung sehr sachgerecht angegangen.

Allerdings ist das Thema sehr komplex und die für Entscheidungen wichtigen Kriterien werden von den verschiedenen Interessenvertretern z. T. recht unterschiedlich gewichtet vorgetragen.

Deshalb hat unser beratendes Mitglied in den Klimaschutzausschüssen von Stadtrat und Kreistag Dr. Michael Huber die wichtigsten Gesichtspunkte in Interessen neutraler Weise kompakt zusammengestellt und auch auf die dafür evidenten Quellen ausführlich hingewiesen.

Die gesamte Stellungnahme zum Download:

Vortrag

Im Rahmen der Tour de Verkehrswende gibt es einen Vortrag von Jörg Bergstedt zum Thema Verkehrswende:

25.08.2023, 20:30 Uhr, Kreuzkirche, Windmühlenstraße 45, 29221 Celle

Landschaftsschutzgebiet Kollerscher Wald

Kachel zum Kollerschen Wald

Zum geplanten Landschaftsschutzgebiet "Kollerscher Wald" haben wir folgende Pressemitteilung herausgegeben:

Auf den ersten Blick ist es eine erfreuliche Meldung, dass die Stadtverwaltung plant, den Kollerschen Wald zu einem Landschaftsschutzgebiet zu machen. Auf den zweiten Blick stößt auf, dass nicht das ganze Areal unter Schutz gestellt werden soll – ein 140 Meter langer und 30 Meter breiter Streifen soll nach dem Willen der Stadtverwaltung von der Unterschutzstellung ausgenommen bleiben.1 Neben der Ausweitung des Schutzes auf die ganze Fläche fordert die Celler Klimaplattform, dass auch der Schutzstatus an die ökologische Qualität angepasst wird. Noch bis zum 06. August können im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung noch von allen Celler Bürger:innen noch Einwendungen eingebracht werden ...

Die gesamte Pressemitteilung und eine Stellungnahme zum Kollerschen Wald kann hier heruntergeladen werden:

Earth Overshoot Day (Weltüberlastungstag): Statt der einen, die wir haben, verbrauchen wir 1,7 Erden

Earth Overshoot Day 2023

Dieses Jahr fällt der „Earth Overshoot Day“, der Erdüberlastungstag 2023, auf den 2. August. Ab diesem Zeitpunkt werden auf dem Planeten mehr natürliche Ressourcen genutzt als nachwachsen können. Die Menschen verbrauchen damit Ressourcen, die eigentlich für spätere Generationen zur Verfügung stehen sollten. Für die Celler Klimaplattform erläutert Wolfgang Meyn die Bedeutung:

„Der Welterschöpfungstag steht sinnbildlich für den Lebensstil, mit dem die Menschen die Erde ausbeuten. Beim derzeitigen Ressourcenverbrauch bräuchten wir eigentlich 1,7 Erden – statt der einen, die wir haben. Und wäre Deutschland der Maßstab würden sogar drei Planeten benötigt.“ Der „Earth Overshoot Day“ ist in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter nach vorne gerückt: 1970 lag er noch im Dezember, jetzt liegt er im August. Allerdings flacht sich die Kurve gerade ab. Durch die weltweit kriselnde Wirtschaft ist der Tag gegenüber dem vergangenen Jahr sogar leicht nach hinten gerückt. Es wäre falsch, daraus einen Trend abzuleiten. Der Ressourcenverbrauch bleibt eine gewaltige Herausforderung. Für Politik, aber auch Gesellschaft muss dieser Tag Mahnung sein und gleichzeitig Aufforderung, z.B auch hinsichtlich des Ausstoßes von Treibhausgasen die Transformation viel schneller anzugehen.“